Übertragbarkeit

Die Ausgestaltung hinsichtlich der Übertragbarkeit bestimmt die Möglichkeit der Eigentumsübertragung an der Aktie und schränkt ggf. die jederzeitige freie Handelbarkeit des Wertpapiers (Fungibilität) ein.

Namensaktien

Namensaktien lauten auf den Namen einer bestimmten natürlichen oder juristischen Person. Der Eigentümer der Aktie wird mit Namen, Geburtsdatum, Adresse und Anzahl der gehaltenen Aktien in das Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen, so dass dem Unternehmen der Kreis der Aktionäre namentlich bekannt ist. Gegenüber der Gesellschaft gelten nur die eingetragenen Personen als Aktionäre. Nur diese können daher Aktionärsrechte selbst oder durch Bevollmächtigte wahrnehmen. Jeder Aktionär kann von der Gesellschaft Auskunft über die zu seiner Person im Aktienregister eingetragenen Daten verlangen. Mitteilungen zu Hauptversammlungen erhält der Aktionär in der Regel direkt von der Gesellschaft.

Ein Aktionär ist nicht zu einer Eintragung in das Aktienregister verpflichtet. Er gilt dann aber gegenüber der Gesellschaft nicht als Aktionär, was zur Folge hat, dass er weder Informationen von der Gesellschaft noch eine Einladung zur Hauptversammlung erhält. Damit verliert er auch sein Stimmrecht. Der Anspruch auf Zahlung der Dividende ist von der Eintragung im Aktienbuch nicht abhängig. Dieser richtet sich vielmehr nach dem Depotbestand, über den der Aktionär zum Stichtag (so genannter Ex-Tag) verfügt.

Gegen die Namensaktie sprach früher die umständliche Abwicklung von Übertragungsvorgängen, die im Falle des Kaufs oder Verkaufs notwendig werden. Mittlerweile werden jedoch sämtliche Transaktionen über ein elektronisches Abwicklungssystem und ein elektronisches Aktienbuch abgewickelt. Damit gibt es in der Handhabung von Inhaber- und Namensaktien keine wesentlichen Unterschiede mehr. Viele deutsche Aktiengesellschaften haben mittlerweile die Namensaktie eingeführt.

Auch international gesehen ist die Namensaktie weit verbreitet. Dies gilt insbesondere für den US-amerikanischen Kapitalmarkt. So werden an der New York Stock Exchange nur Namensaktien zum Handel zugelassen.

Aktien müssen in Deutschland stets dann in Form von Namensaktien ausgegeben werden, wenn der Nennbetrag nicht voll eingezahlt ist. Die Mindesteinzahlungsquote liegt bei 25 %; weitere Zusatzzahlungen (Rest-, Teilzahlungen) können von der Gesellschaft beschlossen werden.

In Deutschland ist bei Namensaktien der Anspruch auf Verbriefung ausgeschlossen, d. h., es werden keine effektiven Stücke zur Verfügung gestellt.

Vinkulierte Namensaktien

Als vinkulierte Namensaktien bezeichnet man Aktien, deren Übertragung auf einen neuen Aktionär zusätzlich an die Zustimmung der Gesellschaft gebunden ist. Für die emittierende Gesellschaft sind vinkulierte Namensaktien insofern von Vorteil, als sie die Übersicht über den Aktionärskreis behält. In Deutschland kommen vinkulierte Namensaktien jedoch nicht häufig vor.

Inhaberaktien

Inhaberaktien lauten nicht auf den Namen, sondern auf den jeweiligen Inhaber. Bei Inhaberaktien ist ein Eigentumswechsel ohne besondere Formalitäten möglich.